Die Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlichte ein ausführliches Interview mit der Nobelpreisträgerin und RFBerlin Research Fellow Claudia Goldin anlässlich ihres Besuchs in Berlin zur RFBerlin Annual Public Lecture mit dem Vortrag „How Women Won“.
Im Gespräch thematisierte Goldin die anhaltende geschlechtsspezifische Lohnlücke, die strukturellen Nachteile von Teilzeitarbeit sowie die Rolle sogenannter „greedy jobs“, die lange und unvorhersehbare Arbeitszeiten besonders stark belohnen.
Auf Grundlage jahrzehntelanger Forschung erläuterte Goldin, warum klassische Maßnahmen zur Entgelttransparenz unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben können, und betonte, dass vor allem die Struktur des Arbeitsmarkts und die Organisation von Arbeit zentrale Treiber geschlechtsspezifischer Ungleichheit sind. Zudem verweist das Interview auf Goldins Vortrag bei RFBerlin, in dem sie die langfristigen Fortschritte der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen hervorhob und zugleich den Bedarf an institutionellen Reformen zur Förderung von Gleichstellung unterstrich.
Das vollständige Interview ist auf Deutsch in DIE ZEIT erschienen.



