Diese Woche jährte sich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine zum vierten Mal. RFBerlin veröffentlichte Forschungsergebnisse zur Vertreibung der ukrainischen Bevölkerung, die von mehreren regionalen deutschen Medien aufgegriffen wurden, darunter Münchner Merkur, Frankfurter Rundschau, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine und Giessener Anzeiger.
Der RFBerlin Research Insight „Immer mehr Ukrainer wollen in Dänemark bleiben“ von Mette Foged, Karen-Inge Karstoft und Edith Zink untersucht Umfragedaten von ukrainischen Flüchtlingen in Dänemark, die eine deutliche Veränderung erkennen lassen: Aus vorübergehender Schutzgewährung werden zunehmend längerfristige Niederlassungspläne. Vier Jahre nach der Invasion sehen die meisten erwachsenen Ukrainer in Dänemark ihre Zukunft nun in diesem Land. „Je länger der Krieg dauert, desto mehr Flüchtlinge wollen bleiben“, stellt Foged fest.
Am selben Tag veröffentlichte RFBerlin CReAM einen Bericht mit dem Titel „Vier Jahre danach: Was Gallup-Daten über Bleiben, Weggehen und Lebenserwartungen in der Ukraine verraten“ von Christian Dustmann, Tommaso Frattini und Camilla Piovesan, der sich mit Daten zum Migrationswunsch der Ukrainer befasst. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass nach vier Jahren Krieg weniger Menschen das Land verlassen wollen als vor dem Krieg. Dustmann erklärt: „Es ist wahrscheinlich, dass externe Bedrohungen die Bedeutung der Gruppenzugehörigkeit erhöhen und die Identifikation mit der eigenen Gruppe stärken.“



